Mit dem November fing schon immer der Feiermonat an. Meine Geburtstagsfeier begann dieses Jahr mit dem gemeinsamen MIttagessen, zu dem auch Becki kam. Zum Nachtisch gab es eine tolle Schokonußtorte. Danach war Bescherung. Dann sind wir zum Aichiike gefahren, den wir umwandert haben. Draussen ist es um diese Zeit schon ziemlich kalt, aber es war ein schöner Weg. Unterwegs trafen wir interessante japanische Sagenfiguren, die eigentlich mehr in den Sommer passen. Diesmal konnte Becki auch bei uns übernachten. Es war schön!
(In Wirklichkeit regnete es aber gar nicht! Den habe ich erst nachträglich dazugemacht, um eine Software auszuprobieren)
Am Samstag ging es gleich weiter mit dem Feiern. Dazu mußten wir nach Ogaki fahren, wo Yohei Yoshida heiratete. Die Trauung war im Gemeindehaus. In den Gottesdienstraum passten nicht alle hinein, wir als alte Ogakier sahen die Trauung über den Bildschirm.
Die junge Frau kommt aus der Gemeinde in Gifu, deshalb waren auch viele Leute aus Gifu als Gäste gekommen.
Die Party wurde im Bird Green Hotel gefeiert, wo ich früher auch schon Leute getraut hatte. Es war eine gute Sache. Die Braut mußte sich auch verkleiden, aber statt die Kerzen anzuzünden.,mußte das Paar aus einer Flasche eine bestimmte Säure über eine bestimmte Kerze schütten, die dann in einer bestimmten Farbe leuchtete. Das sah alles sehr hübsch aus. Die Feier war auch ein gutes Zeugnis. Aber ich weiß nicht,was die Leute in Deutschland wohl von der Übergabe der Blumensträuße an die Eltern von Braut und Bräutigam halten würden. Und ich bezweifle, dass in Deutschland der Bräutigam zum Schluß sagen würde,dass er noch keine Ahnung vom Leben habe und um gute Ratschläge bitte. Aber den jungen Leuten in D. täte vieleicht manchmal ein bißchen von dieser Bescheidenheit gut.
Beim Verabschieden. Zwischen Yoheikun und Katsurasan sieht man die Brautmutter Hitomi Yoshida.
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