Samstag, 17. August 2013

OMA WEDEL

Heute morgen ist Oma Wedel heimgegangen. Ich habe viele gute Erinnerungen an sie. Wir hätten sie gerne noch mit nach Hause nehmen und ihr noch Gutes tun wollen. Aber dazu hat es nicht mehr gereicht. Schade!
Wir danken Gott für all das Gute,das er uns durch Oma Wedel geschenkt hat. Ihm sei die Ehre für alles!Wir danken ihm auch für die Hoffnung der Auferstehung und das ewige Leben. Oma ist jetzt bei Jesus, und wir werden sie wiedersehen.

Dienstag, 6. August 2013

Am Plöner See


















Ca 10 Tage leben wir jetzt schon in Dersau in Rudis und Ilonas Wohnung. Es ist ja wirklich eine schöne Gegend hier. Mama ist mindestens einmal am Tag bei Oma. Der gefällt das auch gut.
Hier im Garten ist auch hin und wieder was zu ernten. SEit der letzten Woche hat mich eine Grippe erwischt. So langsam wird es wohl wieder besser.
Das Eingewöhnen braucht wohl auch körperliche Kraft.
Wenn morgens die Nebel so langsam steigen und die Sonne die ganze Gegend bestrahlt, das ist schon ein Erlebnis! Euch allen wünsche ich auch, dass Ihr Euch richtig ausruhen könnt!

Donnerstag, 11. Juli 2013

Der Abtransport

Heute kam der Lastwagen der unsere Sachen nach Deutschland transportiert. Seit heute mittag ist die Wohnung ein gut Teil leerer. Das ist jetzt im Sommer nicht so schlimm. Hauptsache, die Klimaanlage ist an! Aber damit wird doch die Abreise konkreter.
Barbara hatte mich schon gelänger gemahnt,doch zu organisieren, was mit sollte, und was noch im Koffer mitkommt. Ich muß gestehen, dass mir sowas immer sehr schwerfällt. (Vielleicht weil ich manchmal früher schon die Erfahrung gemacht hatte, dass ich doch immer irgendwas wichtiges vergessen hatte.) Ein bißchen richte ich mich darauf ein, dass ich nie alles mitnehmen kann, und dass ich damit leben muß, nachher was zu vermissen. Die Erfahrungen, die wir hier mit Gott gemacht haben, die werden bleiben. Und ich muß immer wieder sagen, dass Gott TREU ist.

Mittwoch, 26. Juni 2013

Ein Traum mit einer Bedeutung



der Prophet, der da Träume hat,der verkündige weiter seine Träume,aber wer mein Wort,der predige mein Wort richtig.Jer23,28



In der Nacht zu Montag,dem 24.Juni hatte ich einen Traum, an den ich mich nachher noch erinnern konnte. Ich war mit mehreren Leuten auf einer Wanderung in Deutschland. Und da kam einer und fragte nach dem schnellsten Weg. Wir hatten auch eine Karte dabei. Und alle hatte so ihre Vorschläge.Ich bin ja nicht so gut im Orientieren und hielt mich daraus. Nach einiger Zeit sagte der,der gefragt hatte :“Habt ihr gelesen was bei dem Start steht?“ Da stand: „Jeder bestimmt seine Geschwindigkeit selbst.“ Offensichtlich hing die Schnelligkeit also nicht von dem Weg ab, den man wählte, sondern davon, wie schnell man laufen wollte.

Da erinnerte ich mich wieder an das Skypen mit Martina, als sie mich fragte :“ Warum läßt du dich denn hetzen? Für das was, die wichtig ist, gibt Gott dir auch die Zeit.“ oder so ähnlich. Ich will lernen,auf Gottes Stimme zu hören und Prioritäten zu setzen. Und ich will versuchen, Zeit für Euch zu haben.

Donnerstag, 13. Juni 2013

Die Mushiatsui Zeit ist wieder da!

Die Zeit wo man abends am liebsten in die Küche geht, weil da ein Cooler ist. Und ich sitze in meinem Büro uns schwitze. Dabei hatte ich extra den kleinen Minicomputer dabei, um die Predigtvorbereitung schon anzufangen. Aber irgendwas klappt damit nicht, und so muss ich doch hier oben sein.
Naja, was solls? Warum soll dieser Kelch auch an mir vorübergehen? Und Schwitzen ist ja auch gut für die Gesundheit.
Statt in Deutschland zu frieren ist es wohl auch besser in meinem Büro zu schwitzen.
Bin ja mal gespannt, was wohl aus Taifun Nr 3 geworden ist, der langsam zu einem Tiefdruckgebiet degeneriert sein müßte.
Jedenfalls heult der Nachbarhund nicht mehr so. Oder die Nachbarn sind barmherziger geworden und jagen ihn bei dem Wetter nicht mehr vor die Tür. Dem Geburtstagskind von gestern auch auf die Weise nochmal die besten Glück und Segenswünsche! So eine schöne Blume hst Du bisher noch von niemandem bekommen!

Montag, 29. April 2013

Abschied von Miyota

Als wir am 22. April ankamen, war der Asamayama noch reichlich mit Schnee bedeckt und auch auf allen Dächern lag noch Schnee. Aber die Sonne meinte es gut. Die Schneedecke des Vulkans wurde doch weniger, und auf dem Gelände von Nozomi no Mura sprossen doch Blumen und Blüten hervor. Am Donnerstag schien die Sonne ziemlich kräftig, und wir fuhren nach Karuizawa, um zum Sunsetpoint zu wandern.Der Wanderweg hatte sich verändert, weil das Buschwerk unterwegs ziemlich abgehauen war. Oben hatten wir eine schöne Aussicht auf das Bergpanorama.
Wir unterhielten uns mit einigen Damen, die aus Ueda kamen, und sich erst mal orientieren mußten, wo welcher Ort ist. Da habe ich ja meistens Schwierigkeiten mit, während Mama immer besser damit zurechtkommt.
Der Abstieg war für mich etwas mühsamer. Man wird eben älter.
Deshalb blieb ich nachher auch im Auto auf dem Parkplatz bei der Union Church, während Mama noch in die Stadt Karuizawa zum Einkaufen ging. Am Samstag vormittag kam dann die Hasegawa Sippe, und pünktlich um 15 Uhr begann dann die Trauung von Aimi und Nardo.  Seine Familie konnte in Italien daran teilnehmen. So was geht alles durch Skype. Und Mama und ich kamen so um 22 Uhr wieder in Miyoshi an.

Mittwoch, 27. März 2013

Letzte Sokai

Am 24.März war die Sokai in Iwakura. Wie jedes Jahr der letzte Sonntagnachmittag im März.
Alles war wie jedes Jahr. Hideki Shibata fuhr mit, Mama gab mir eine Einverstandenerklärung mit, die vorne abgegeben werden mußte. Ein Pastor,der unbedingt seine Sache durchziehen und genehmigt haben wollte, sorgte dafür, dass die Sitzung auch nicht zu kurz wurde...
Aber eines war anders : für mich war es das letzte Mal dabei. Meine MItarbeit in der Bundesleitung endete damit auch.
Am Anfang durfte ich eine kurze Andacht halten, am Schluß für andere Leute beten oder Urkunden überreichen, und schließlich meine Abschiedsrede halten. Wahrscheinlich fiel die viel versöhnlicher und braver aus, als ich ursprünglich gedacht hatte. Als Zeichen des Dankes bekam ich einen Rosenstrauch,der aber hauptsächlich für Mama gedacht war. Ich habe ihn geknipst.

Dienstag, 12. März 2013

Im Ryokka Center



Am 11.März waren wir im Ryokka Center, wo die Umeblüte noch voll im Gange war. An Blumen gibts es zur Zeit noch nicht viel Neues. Nur Knospen. Dafür entdeckten wir auf einem Weg, wo wir uns verirrt hatten, eine Ziege. Deren Meckern konnten wir schon von weitem hören. Wahrscheinlich fühlte sie sich einsam.

Montag, 25. Februar 2013

immer noch kalt!

In Miyoshi hat es ja kaum mal geschneit. Und wenn, dann ist der Schnee meistens geschmolzen, bevor ich aufgestanden bin und meine Kamera gebrauchen konnte. Letztes Jahr im Winter habe ich mindstens zweimal Miyoshigaoka unter einer Schneedecke gesehen und geknipst. Von Deutschland höre und lese ich jede Menge, dass es geschneit habe und noch dazu schneie,bzw dass der Schnee liegenbleibe. Hier weht schon mal ein kalter Wind. Der kann wirklich eisigkalt sein!
Heute, als Mama und ich zum Spazierengehen auf dem Sanageyama waren, und ich diese 20cm Waldboden mit Schnee fand, die im Schatten vor der Sonne Schutz gefunden hatten, dachte ich :"Das fotografiere ich!"
Auf dem Weg hoch trafen wir verschiedene Wanderer, wir hatten den einfachsten Weg gewählt, er ging am schnellsten. Überall waren Schilder, die vor Bären warnten, aber das letzte Mal, dass hier einer gesichtet wurde, war wohl 2008.
Jetzt bin ich ja mal gespannt, wann die ersten Frühlingsblumen auftauchen!

Donnerstag, 31. Januar 2013

Wenn die Sonne sinkt...

...komme ich endlich dazu, sie zu knipsen, obwohl ich im Land der aufgehenden Sonne lebe. Aber um den Sonnenaufgang zu knipsen,müßte ich früher aufstehen. Dann liege ich noch lieber im warmen Bett und messe meinen Blutdruck so lange, bis der Messer die richtigen Zahlen angibt.
Aber abends, wenn der Himmel schon golden leuchtet, dann wird es Zeit, den Fotoapparat zu schnappen und zu dem Ort zu laufen, wo ich einen freien Blick zum Abendhimmel habe.
Morgen ist schon Februar, dann ist es höchstens noch einen Monat kalt, bis es wieder wärmer wird. Immer das Positive sehen! Gambarou!

Samstag, 19. Januar 2013

Guter Start!

Zum Neujahrsgottesdienst und auch zu den folgenden Gottesdiensten kamen neue Leute. Das ist eine Ermutigung !Und auch zum ersten Coffee house am 13.Jan.nachmittags hatte Grace Leute aus ihrer Firma eingeladen, denen es hier gefiel. Das liegt bestimmt auch daran, dass viele für uns beten.
Und nicht nur Grace, Kondos hatten ihre Oma mitgebracht, Nakanosan ihren blinden Onkel und Lena die Managerin ihres Orchesters, in dem sie spielt. Während ihre Tochter zum Seishinjiki ging, bzw mit ihren Freundinnen feierte, war die Mutter bei uns im Coffee house, wo es ihr gefiel.
Gott ist gut!